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  • Weg des Vergessens

Richard Weihe
Weg des Vergessens

  • Roman
    160 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag
    und Leseband

    € [D] 19.00 / € [A] 19.50 / SFr. 23.00 (UVP)

    ISBN 9783908777250


  • »Der lange Weg war wie ein Wetzstein, der alles abschliff.«


  • Inhalt
    Inhalt

    »Er tat es … zu einem bestimmten Zweck: Er mußte eine Frau vergessen. Und er mußte die Kugel, die auf ihn zurollte, zum Stillstand bringen.«

    Am Anfang das Ende in Marienbad: eine kurze Notiz im
    Hotel, eine Pistolenkugel in einem Kuvert, übersandt vom Ehemann seiner Geliebten, und er weiß, daß er Marie nicht wiedersehen wird.

    Um die Bilder seiner Liebe zu vergessen, beschließt Jakob, wie er sich nun nennt, auf dem Camino nach Santiago de Compostela zu pilgern.

  • Biogramm
    Richard Weihe

    geboren 1961, besuchte die Schauspielakademie und studierte in Zürich, Oxford und Bonn Germanistik und Philosophie. Forschungsaufenthalte in Cambridge und Bergen. Er übersetzte Dramen sowie Lyrik aus dem Amerikanischen, unter anderem von Mark Strand, und arbeitete als Dramaturg und Moderator. 2003 erschien seine erste Erzählung Meer der Tusche, für deren französische Ausgabe er den »Prix des Auditeurs de la Radio Suisse Romande« erhielt, 2004 die Kulturgeschichte Die Paradoxie der Maske: Geschichte einer Form. Zur Zeit ist Richard Weihe Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Er lebt in Zürich. Zuletzt erschien sein Roman Weg des Vergessens (2006).





  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Weg des Vergessens«

    »Der Leser folgt den beiden Strängen des Romans mit Spannung und ist vom neuen Glück dann doch überrascht.«
    Unterwegs

    »Richard Weihe setzt auf Symbole und auf restlose Komposition. Nichts ist dem Zufall überlassen. Jedes Bild, jeder Einfall ordnet sich stringent dem Ganzen unter. Weg des Vergessens ist als reale Wallfahrt lesbar, mit vielen geografischen Hinweisen, so, daß Richard Weihe den Weg selber gegangen ist – oder sehr gut recherchiert hat.«
    Silvia Hess, Aargauer Zeitung

    »Die Schönheit des Romans macht das feine Gewebe der Metaphern, das Weihe anlegt. Er referiert gern auf Weltliteratur, sucht aber pfiffig auch eigenes.«
    Eva Bachmann, St. Galler Tagblatt

    »Eine stimmige, klug erzählte Geschichte.«
    Martin Frischknecht, Spuren

    »Von der Kritik als neue Entdeckung in der deutschsprachigen Literatur gefeiert.«
    Lesetip September 2006, FAZ Hochschulanzeiger.de

    »Richard Weihe hat sich einen raffinierten Perspektivenwechsel ausgedacht: Seine Chronik der Pilgerfahrt ist als lineare Erzählung angelegt, die brav den Stationen der Reise folgt und dabei en passant Informationen zur Kulturgeschichte des Jakobswegs einstreut. Eine zeitliche Rückwärtsbewegung vollziehen dagegen die Kapitel, in denen der Erzähler die Urszenen seiner Liebe Revue passieren lässt.«
    Michael Braun, Basler Zeitung

    »Eine poetische Epiphanie nicht ohne Petrarca-Kolorierung ... Richard Weihe hat schon im Prosadebüt Meer der Tusche sein Faible für die feinen Töne und sein Ohr fürs filigrane Fremde bewiesen.«
    Alexandra Kedves, NZZ

    »Man könnte jetzt sagen, schon wieder ein Buch über den Jakobsweg. So ist es nicht.«
    Elfie Zugsberger, bn.bibliotheksnachrichten

    »Ein wunderschön gestalteter Band, der als Zierde für den gepflegten Bestand an Schweizer Literatur empfohlen sei.«
    Heidi Bühler-Naef, SBD Bibliotheksservice

    »Rückwärtig wird ein Beziehungsverlust verarbeitet, vorwärts nach Santiago geschritten.«
    H. K. Bahnen, Sternenweg