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  • Wahnsinn

Roy Porter
Wahnsinn

  • Aus dem Englischen von Christian Detoux
    Originaltitel: Madness. A Brief History
    240 Seiten. Mit zahlreichen Abbildungen.

    € [D] 18.90 / € [A] 19.50 / SFr. 23.00 (UVP)

    ISBN 9783908777069

    nicht mehr lieferbar

  • »Leicht zu lesen, geistreich und –
    das Buch paßt in die Hosentasche.
    Das grenzt für mich an ein Wunder!«
    Oliver Sacks


  • Inhalt
    Inhalt

    Wahnsinn!? Wer gilt als wahnsinnig, und wie springt man mit ihm um? Ist Geisteskrankheit ein Naturphänomen oder ein Mythos? In dieser faszinierenden Kulturgeschichte lotet Roy Porter aus, was wir meinen, wenn wir »Wahnsinn« sagen. Er erzählt in einem Bogen, der sich von der Antike bis in die Gegenwart spannt, von den sich radikal verändernden Auffassungen von Wahnsinn, vom Umgang mit den Kranken, den Bemühungen, sie zu heilen. Das Buch gibt einen Überblick über historische Entwicklungen, die Literaturhinweise zu jedem Kapitel bieten Hand für eine Vertiefung.

  • Biogramm
    Roy Porter

    weltweit einer der renommiertesten Medizinhistoriker, war Professor für Sozialgeschichte der Medizin am Wellcome Institute in London und ist der Verfasser zahlreicher Bücher zu medizin- und sozialgeschichtlichen Themen. Er starb am 3. März 2002. Bereits erschienen: Geschröpft und zur Ader gelassen. Eine kurze Kulturgeschichte der Medizin. 2004 und Wahnsinn. Eine kurze Kulturgeschichte. 2005

    Christian Detoux

    studierte Anglistik und Germanistik. Er arbeitet seit vielen Jahren in der Verlagsbranche, u.a. als freier Lektor und Übersetzer. Zuletzt erschienen in seiner Übersetzung Steven Gilbars Bibliomania, Geschröpft und zur Ader gelassen sowie Wahnsinn von Roy Porter und Bruce Eric Kaplans Edmund und Rosemary in der Hölle.

  • Bücher
    Bücher von Roy Porter

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    Roy Porter
    Wahnsinn
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  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Wahnsinn«

    »Das 2002 erschienene Buch liegt nun in einer von Christian Detoux ins Deutsche übertragenen Version vor. Die Übersetzung ist sehr gelungen und überzeugt durch gute Lesbarkeit und einen erfrischend kurzweiligen Stil.«
    Christopher Sommer, Damals

    »Psychiatrie als Horrorkabinett: Roy Porters Geschichte des Wahnsinns ist eine Wahnsinnsgeschichte«
    Robert Jütte, FAZ

    »Das anregende, elegant geschriebene und witzige Werk ist leicht zu lesen, sorgfältig illustriert und mit kompetenten Hinweisen auf weiterführende Literatur versehen.«
    Thomas Brunnschweiler, Reformatio

    »Brodelt Ihnen die gelbe Galle über? Steht Ihnen der schwarze Gallensaft bis an die Oberkante des Unterkiefers? Haben Sie manische Attacken? Oder schlimme melancholische Anwandlungen? Dann könnte es sein, daß der Wahnsinn Sie in seinen Fängen hält. Behalten Sie ruhig Blut, atmen Sie gleichmäßig weiter. Machen Sie sich keine Sorgen, Sie sind in guter Gesellschaft. Denn wer von uns könnte behaupten, er sei normal? Vielleicht heilt Sie ja auch die Lektüre eines schmalen Büchleins. In dem ist ein Abriß der Geschichte des Wahnsinns enthalten ... höchst interessant und unterhaltsam.«
    Kati Bachmann, denkmal auf 3sat

    »Der 2002 verstorbene, durch seine Medizingeschichte von Blickwinkeln der Patienten und medizinischen Außenseiter berühmt gewordene englische Historiker Roy Porter, der Ende der achtziger Jahre als fundierter Theoretiker des Wahnsinns hervorgetreten ist, … hält es nicht für sinnvoll, dem wahren Wesen von Geisteskrankheit nachzuspüren. Statt dessen untersucht er, wie die Gesellschaft mit Menschen umgeht, die als ›geisteskrank‹ gelten. … Porter schreibt nicht nur eine Ideengeschichte. Als Sozialhistoriker interessiert ihn der Umgang der Gesellschaft mit Menschen, die als »geisteskrank« bezeichnet werden. Ein besonders lesenswertes Kapitel sind die Selbstäußerungen von ›wahnsinnigen‹ Patienten.«
    Robert Jütte, FAZ

    »Weil Porter mit der ersten nachgewiesenen Heilungsmethode beginnt, dem in der Jungsteinzeit praktizierten Bohren von Löchern in die Schädeldecke, durch die böse Geister entweichen sollten, und mit der Antipsychiatrie, der Befreiung der Kranken aus den Irrenanstalten in den 1960er- und 1970er-Jahren, endet, kann sein Blick überzeugen.«
    Martin Droschke, Falter

    »Porter durchstreift leichtfüßig, angenehm sachlich und mit offenem Blick zweieinhalb Jahrtausende. Ein intelligentes, gut lesbares und erhellendes Buch!«
    Kerstin Kempker, www.antipsychiatrieverlag.de

    »Diese von Christian Detoux kundig ins Deutsche übertragene ›tour de folie‹ ist eine kluge, kurzweilige Überschau, bei der immer wieder genug Platz für Anekdoten bleibt. Porters Urteile sind von wohltuender Nüchternheit, bei der stets Schalk und stilistischer Wortwitz hindurchschimmern.«
    Alexander Kluy, Die Welt

    »Porter ist nicht nur eine Koryphäe der Medizingeschichte, sondern ein Meister der geistreichen Feder. Nicht nur wissenschaftlich fundiert, sondern vor allem auch spannend und unterhaltsam. Sehr empfehlenswert!«
    Isabella Müller, Bibliotheksnachrichten

    »Porter ist ein Meister der Erzählung, das Buch ist spannend und unterhaltsam, mit einer Fülle von Informationen und Begebenheiten!«
    Rainer Erlinger, Süddeutsche Zeitung

    »Porter beschäftigt sich ausführlich damit, wie und warum die Gesellschaft die psychisch Kranken interniert hat. Ihren Höhepunkt habe diese Entwicklung Mitte des 20. Jahrhunderts erreicht, als allein in den USA eine halbe Million Menschen in psychiatrischen Einrichtungen eingesperrt gewesen seien.«
    Lausitzer Rundschau

    »1987 kam seine vielbeachtete Geschichte des Wahnsinns heraus, die am englischen Beispiel zeigt, wie fruchtbar der diskursgeschichtliche Ansatz Michel Foucaults für die Medizingeschichte sein kann. Porter war einer der führenden Köpfe der internationalen Gesellschaft für Psychiatriegeschichte. Wie sehr ihn die Geschichte des Wahnsinns zeitlebens fesselte, belegt sein gerade erst erschienenes Buch, eine kurze Geschichte des Wahnsinns, die in der Presse glänzende Kritiken bekam, nicht zuletzt wegen seines prägnanten Stils und der unnachahmlichen Prosa.«
    Robert Jütte, Nachruf in der FAZ, März 2002

    »Eine griffige, elegante und leicht zu lesende Kulturgeschichte des Wahnsinns«
    Jutta Person, Literaturen

    »Der Reiz des Buches liegt in der leichten Lesbarkeit, in der meisterhaften Erzählung historischer Zusammenhänge.«
    Martin Tauss, Update in Psychiatrie & Psychotherapie